X

Ihre aktuelle Version von Internet Explorer ist alt und wird nicht mehr unterstützt. Wir empfehlen Ihnen, <a href='http://windows.microsoft.com/de-de/internet-explorer/download-ie'> von hier </a> auf die neueste Version zu aktualisieren

IdentiFlight

Unsere visuelle Detektionstechnologie lokalisiert und schützt Vögel im Flug

Erkennung im Flug

Seit 2012 arbeiten wir gemeinsam mit Boulder Imaging, Experten im Bereich „Maschinelles Sehen“, daran, die Gefahr des Zusammenstoßes von Weißkopfseeadlern und Steinadlern mit rotierenden Windturbinenblättern zu reduzieren bzw. zu eliminieren.

Im Jahr 2015 gründeten wir eine Tochtergesellschaft, IdentiFlight, LLC, mit dem Ziel der Entwicklung eines vollständig automatisierten Systems zur Erkennung und Klassifizierung von Vögeln. Dieses sendet ein Signal zur Abschaltung an die Turbinen, um so einen Zusammenstoßes zu verhindern. Das IdentiFlight-System wird momentan in einem Pilotprogramm in einem laufenden Windpark in den USA getestet.

Schutz der Natur

Dass Natur und Windenergieprojekte koexistieren müssen, war uns schon immer klar. Das Konzept für IdentiFlight entstand aus unserem eigenen Bedarf, Projekte zu entwickeln und zu bauen, die diese nachhaltige Beziehung ermöglichen. Das System wurde für den Einsatz in laufenden Windparks sowie zur effektiveren Quantifizierung potentieller Gefahren für Adler an geplanten Standorten entwickelt. Wir planen, eng mit Wind- und gemeinnützigen Naturschutz-Organisationen, bundesstaatlichen und staatlichen Natur-behörden in den USA sowie mit Betreibern von Windturbinen zusammenzuarbeiten. So können wir das System weiter testen, verbessern und validieren.

Produktspezifikation IdentiFlight

Jedes Kamerasystem deckt mehrere Turbinen ab

Adler im Flug

Die durchschnittliche horizontale Fluggeschwindigkeit eines Adlers reicht von 14 bis 19 Metern pro Sekunde. Eine rotierende Turbine, die 30 Sekunden bis zum vollständigen Halt benötigt, muss spätestens über die Anwesenheit eines Adlers gewarnt werden, sobald sich dieser in einer Entfernung von 400 bis 600 Metern zu der Turbine befindet. IdentiFlight erkennt bewegende Objekte in einer Entfernung von 1.000 Metern und klassifiziert die Merkmale, Nähe und Geschwindigkeit des Raubvogels und in Echtzeit. Somit kann das IdentiFlight-System anschließend spezifisch, auf den jeweiligen Raubvogel abgestimmt, „reagieren“, um einen Zusammenstoß zu verhindern.

Unsere Algorithmen erkennen z. B. Adler anhand ihrer Größe, Form, Farbe und Flugmerkmalen

Einsatz des Produkts

Eine aus vier IdentiFlight-Systemen bestehende Monitoringeinheit befindet sich zurzeit in einem Windpark in Wyoming im Einsatz. Diese Einheit wird in der ersten Jahreshälfte von 2016 die Produktentwicklung und den Test abschließen. Ein unabhängiger Subunternehmer wurde über das American Wind Wildlife Institute angestellt, um die Fähigkeit von IdentiFlight zur Klassifizierung von Adlern sowie die rechtzeitige „Abschaltung“ von Windturbinen in seiner Nähe zu testen. Der Abschlussbericht wird im Sommer 2016  verfügbar sein.

Wir sind momentan mit Entwicklern, Eigentümern und Betreibern von Windparks im Gespräch, um mögliche Layouts für IdentiFlight-Netzwerke in bestehenden und geplanten Windparks zu ermitteln.

Wir werden IdentiFlight im Herbst 2016 als ein Instrument zur Erfassung von Adler-Daten an geplanten Windstandorten einführen. Die für Adler bestehende Gefahr im Zusammenhang mit Windturbinen konnte bisher nur geschätzt werden. Mit IdentiFlight, das über lange Zeiträume am Standort monitoren kann, ist es möglich, diese Gefahr jedoch u. U. erheblich zu reduzieren.

 

Analyse der Flugbahn zur Signalisierung einer „Reaktion“ an die Turbinen

Kontakt